Michail A. Xenos
Frankfurt am Main
anxenos at yandex.com
 
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Das Christentum und der Islam als divergierende Kulturimpulse

05. 11. 2016 | Kulturgeschichte

Monotheismus ist keine weitreichende Gemeinsamkeit

Kein Gedanke im kulturellen Beitrag des Abendlandes hat entschiedener dessen emanzipatorische Impulse angefacht und geprägt als der Gedanke des bis zum vollen Erleiden des Menschseins herabgestiegenen, fleischgewordenen Gottes

Monotheismus wird häufig als die grundlegende Gemeinsamkeit der drei
abrahamitisch genannten Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam angeführt. Das soll die Einsicht begründen, daß die drei Glaubensgruppen über eine Gemeinsamkeit verfügen, die sie in der zusammengerückten Welt unserer globalisiert genannten Gegenwart aussöhnen, befrieden könnte. Doch eine solche Hoffnung erscheint angesichts der barbarischen Gewaltausbrüche, die von rabiaten Anhängern der zuletzt genannten Religion gegen vermeintliche Apostaten und Andersgläubige ausgehen, so gefährdet, daß sich die Frage nach dem Wesen der Unterschiede innerhalb des genannten religiösen Dreiecks unumgänglich macht.  |weiter|

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Eine kleine Verschwörungstheorie oder warum es “Lügenpresse” heißt

28. 08. 2016 | Gesellschaft und Politik

Das politische Personal parlamentarischer Demokratien steht dem Volk gegenüber, und gegenüber beginnt mit “gegen”. Das Volk, jene historisch/geographisch zusammengewachsene Schicksalsgemeinschaft, die den Staat bestellt, verbleibt der rechtmäßige Ursprung und Träger aller politischen Macht, und dies erzeugt leicht bei seinen temporären Vertretern eine Art von Widerstreben. Ausgehend von diesem  |weiter|

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Ein paar Worte an Dr. Steinmeier

29. 03. 2016 | Ideologie und ihre Sprache

Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier,

Ihre neuerlichen Äußerungen mit Bezug auf die terroristischen Anschläge in der belgischen Hauptstadt enthielten auch subjektive Befürchtungen Ihrerseits, die mir in diesem Zusammenhang fraglich erschienen sind: Die Terroristen, mutmaßten Sie, wollten uns durch die Terrorakte “Gewalt und Haß aufzwingen”.

Das allein wäre sicher schlimm genug.  |weiter|

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