Michail A. Xenos
Frankfurt am Main
anxenos at yandex.com
 
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Vielfalt und Auflösung

21. 05. 2017 | Allgemein

Nietzsches zwei Ebenen des Verbrechens

Die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen, die aufgrund der Gefahr radikal-islamischer Anschläge bei Massenbegegnungen heute Usus geworden sind, Maßnahmen, die für die moderne Gesellschaft bisher ungekannte Freiheitseinschränkungen bedeuten, lassen einen Gedanken Nietzsches über das Verbrechen aufkommen, das dort “zurückbildend” genannt wird. Zurückbildend sei das Verbrechen, weil es die Gesellschaft “auf frühere Stufen der Kultur” zwingt, als die Stufe, auf der sie sich befindet.  |weiter|

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Gesinnung, Identität und Politische Korrektheit

03. 01. 2017 | Ideologie und ihre Sprache

Wem die Felle davonschwimmen, dem kann man eine gewisse Verwirrung nicht verdenken. Ein ganz besonderer Härtefall ist es aber dann, wenn derjenige noch dazu und allem Anschein zum Trotz behauptet, der Strom fließe in die entgegengesetzte Richtung als die, in die sein Hab und Gut hoffnungslos dahinschwindet.  |weiter|

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Das Christentum und der Islam als divergierende Kulturimpulse

05. 11. 2016 | Kulturgeschichte

Monotheismus ist keine weitreichende Gemeinsamkeit

Kein Gedanke im kulturellen Beitrag des Abendlandes hat entschiedener dessen emanzipatorische Impulse angefacht und geprägt als der Gedanke des bis zum vollen Erleiden des Menschseins herabgestiegenen, fleischgewordenen Gottes

Monotheismus wird häufig als die grundlegende Gemeinsamkeit der drei
abrahamitisch genannten Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam angeführt. Das soll die Einsicht begründen, daß die drei Glaubensgruppen über eine Gemeinsamkeit verfügen, die sie in der zusammengerückten Welt unserer globalisiert genannten Gegenwart aussöhnen, befrieden könnte. Doch eine solche Hoffnung erscheint angesichts der barbarischen Gewaltausbrüche, die von rabiaten Anhängern der zuletzt genannten Religion gegen vermeintliche Apostaten und Andersgläubige ausgehen, so gefährdet, daß sich die Frage nach dem Wesen der Unterschiede innerhalb des genannten religiösen Dreiecks unumgänglich macht.  |weiter|

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