Michail A. Xenos
Frankfurt am Main
anxenos at yandex.com
 
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Das Christentum und der Islam als divergierende Kulturimpulse

05. 11. 2016 | Kulturgeschichte

Monotheismus ist keine weitreichende Gemeinsamkeit

Kein Gedanke im kulturellen Beitrag des Abendlandes hat entschiedener dessen emanzipatorische Impulse angefacht und geprägt als der Gedanke des bis zum vollen Erleiden des Menschseins herabgestiegenen, fleischgewordenen Gottes

Monotheismus wird häufig als die grundlegende Gemeinsamkeit der drei
abrahamitisch genannten Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam angeführt. Das soll die Einsicht begründen, daß die drei Glaubensgruppen über eine Gemeinsamkeit verfügen, die sie in der zusammengerückten Welt unserer globalisiert genannten Gegenwart aussöhnen, befrieden könnte. Doch eine solche Hoffnung erscheint angesichts der barbarischen Gewaltausbrüche, die von rabiaten Anhängern der zuletzt genannten Religion gegen vermeintliche Apostaten und Andersgläubige ausgehen, so gefährdet, daß sich die Frage nach dem Wesen der Unterschiede innerhalb des genannten religiösen Dreiecks unumgänglich macht.  |weiter|

Das Aufgehen der Person in der Kulturgeschichte und S. Freud

14. 11. 2014 | Kulturgeschichte

Subjekt und Ausdruck

Man kehrt in das Haus seiner Väter zurück, findet die Werkstatt nach all dem Verheeren beinahe unberührt, und beginnt darin wieder Gold zu erzeugen. Gold, das ist das Licht der Sonne, das ist das Antlitz der Person…

Ein hermeneutisches Entgegnen auf S. Freuds analytisches Kulturverständnis

So in etwa mutete es wohl an, wenn man heute, nach der Zersplitterung der Philosophie in die Diaspora der vielen Geistes- und Naturdisziplinen, sich wieder einmal den konspirativen Zauber des menschlichen Abenteuers gestatten würde, des Abenteuers, der Kognition und der Vernunft Ideenräume zu verschaffen, die beiden Inhalt und Heimat zugleich sind. Wie reichhaltig sich der Begriff der Person bei solchem Vorhaben erweisen könnte, soll auf den folgenden Seiten ermessen werden.  |weiter|