Michail A. Xenos
Frankfurt am Main
anxenos at yandex.com
 
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Europa in der Gratwanderung zwischen Individuation und Selbstauflösung und die Stunde der Patrioten

01. 01. 2015 | Gesellschaft und Politik

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Sie hörten, wie eines Bürgermeisters perfide Dreistigkeit anläßlich des Todes eines jungen Deutschen durch die brutale Tat herumstreunender “Bereicherer” zum “Kampf gegen rechts” aufrief, um jegliche fremdenkritische Besorgnisäußerung in Selbstkritik des eigenen Volkes zu verkehren. – Er sprach von Haß-Mails, die er daraufhin von seinen Landsleuten erhielt.

Sie hörten und hören von eingewanderten Großfamilien exorbitanter Größenordnung, und wie sie städteweit als Parallelgesellschaften Justiz und Polizei einschüchtern, von Scharia-Gerichten im Finsteren, von Polygamie und Ehrenmord, von “stiller Islamisierung“3, und von ISIS-Ministern, die das Sozialamt durchfütterte… – Genug hierfür!

Die “offene Gesellschaft” hatte man unermüdlich gepredigt, aber es dämmerte allmählich, daß dabei nicht die Offenheit der geöffneten Tür gemeint war, sondern die der eingerissenen Wände. Nicht nach freudiger Offenheit sah es aus, sondern nach dem sich stetig vollziehenden Ruin der eigenen Gesellschaftsordnung, gemäß dem Motto der wilden Randalierer: “Deutschland verrecke!”.

“Vielfalt” wurde blindlings gefeiert. Seit wann ist Vielfalt auch immer Qualität? Kommt es nicht eher darauf an, was sich da gerade vervielfältigt? Ist die Zwangsverwandtschaft mit der zum “heiligen Krieg” der morbiden IS-Menschenhasser verführten Jugend, die ein Innenminister seinen Landsleuten aufdrängte (“es sind unsere Söhne und Töchter”), Vielfalt? Wohl ja, aber wem haben wir sie zu verdanken, wäre die nächste Frage.

Solches Kolportieren von Begriffen mit konstruiert positivem Anschein, die den zersetzenden Eingriff gegen die angestammte Bevölkerung und ihre Kultur verhüllen sollen, gehört zu den perfiden Mitteln der Infizierten, weswegen sich der ironische Begriff “Gutmensch” als deren Bezeichnung durchgesetzt hat. Der lästerliche Nebengeschmack des verbalen Hinterhalts ist, daß seine Augenfälligkeit von den Menschen längst auch als Beleidigung ihres Verstandes empfunden wird. Dieser Angriff übrigens auf den Verstand ist das, was im Volk die Verachtung der Leitmedien stark mitgeprägt hat.

Aus “Toleranz” etwa und “Rücksicht” auf  “unsere Gäste”, wie wir es häufig lesen mußten, werden anstehende Weihnachtsbräuche abgesetzt, als fürchtete man, ausgerechnet das christliche Fest der Liebe könnte den traumatisierten Kriegsflüchtling so schinden, daß er sich am Weihnachtsbaum erhängt. Nur: Wenn diese sensiblen Helferseelen tatsächlich durch eine derart überspannte “Rücksicht” motiviert wären, dann müßte doch ihre Zuvorkommenheit auch die andere Seite umfassen, die der Gastgeber. Und angesichts der Zustände von weiter oben müßte auch gelegentlich etwa folgender Satz der Anteilnahme zu vernehmen sein: “Wir hoffen allerdings, daß die Menschen, denen wir alle damit helfen wollen, sich nicht als schwer integrierbare Sorgenkinder unserer Gesellschaft erweisen werden.”

Doch dazu wird es nicht kommen. Und solange dies so ist, sind auch wir berechtigt, den Verdacht zu hegen, daß es sich bei solchen Vorfällen um Erscheinungsformen jener Epidemie handelt, der westliche Werte und Bräuche im Wege stehen, und daß sich der “tolerante” und “rücksichtsvolle” Gutmensch ins Fäustchen darüber lachen könnte, mit seiner “Toleranz”, “Rücksicht” und dem ganzen Moralutensil sowohl das Land gerne mit Sorgenkindern zu “bereichern” als auch zugleich traditionelle Bräuche zu kippen. Zwei Fliegen mit einer Klappe wären es dann.

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