Michail A. Xenos
Frankfurt am Main
anxenos at yandex.com
 
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An das ZDF - Warum ich keinen Rundfunkbeitrag zahle

17. 11. 2017 | Intern

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Offener Brief

Teures ZDF-Team,

bei der diesjährigen Verleihung Ihres XY-Preises im vergangenen Oktober hatten Sie auch eine junge Dame namens Saskia Jürgens “für ihr mutiges und vorbildliches Handeln” ausgezeichnet. Dieses bestand darin, das Leben zweier junger Männer zu retten, die “von zehn offensichtlich aggressiven Jugendlichen”, welche “mit Elektroschockern und Messern bewaffnet” waren, angegriffen und offenbar massakriert werden sollten.

Aber halt! Sagten wir nicht eben “mit… Messern”?  |weiter|

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Das Menschliche und seine Verächter

22. 10. 2017 | Gesellschaft und Politik

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Wenn ich empfinde,
Für das Gefühl, für das Gewühl
Nach Namen suche, keinen finde,
Dann durch die Welt mit allen Sinnen schweife,
Nach allen höchsten Worten greife,
Und diese Glut, von der ich brenne,
Unendlich ewig, ewig nenne…
                        - Goethes Faust

Betrachtet man die Konnotationen des Wortes “menschlich” im heutigen Sprachgebrauch, fallen einem zwei Verwendungsweisen auf: Nach der ersten wird jemand “menschlich” im Sinne von “human” genannt, nur mit eindeutig sentimentaler Gewichtung. Er wird von dem Gefühl des Mitleidens bis hin zu selbstlosem Einsatz bestimmt; er ist hilfreich und edel, oder jedenfalls erzeugt er gerne dieses Bild von sich. Als menschlich gilt demnach, wer vor lauter Rührseligkeit Tränen bei traurigen Filmszenen hervorbringt oder an seiner gefühlsmäßigen Anteilnahme an den Leiden der Welt selber leidet oder solches vorgibt. Zweitens wird menschlich als Synonym des Unzulänglichen verwendet, als Faktor für Verfehlen und Versagen.  |weiter|

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Vielfalt und Auflösung

21. 05. 2017 | Ideologie und ihre Sprache

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Nietzsches zwei Ebenen des Verbrechens

Die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen, die aufgrund der Gefahr radikal-islamischer Anschläge bei Massenbegegnungen heute Usus geworden sind, Maßnahmen, die für die moderne Gesellschaft bisher ungekannte Freiheitseinschränkungen bedeuten, lassen einen Gedanken Nietzsches über das Verbrechen aufkommen, das dort “zurückbildend” genannt wird. Zurückbildend sei das Verbrechen, weil es die Gesellschaft “auf frühere Stufen der Kultur” zwingt, als die Stufe, auf der sie sich befindet.  |weiter|

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